GfK Umfragen im Test: So wird du TesterIn für GfK Digital Trends, AskGfK, GfK Machmit! und nicequest

Deutschlands größter Marktforscher GfK sucht wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer an vier spannenden Umfrageprojekten: Mit „GfK Digital Trends“ beim Surfen Belohnungen kassieren – sogar ohne Teilnahme an Umfragen -, bei „GfK mach mit!“ Einkäufe einscannen und Prämien erhalten sowie bei „AskGfK“ und „nicequest“ klassische Meinungsumfragen beantworten und Bargeld, Gutscheine und Sachpreise verdienen. Eine Übersicht über die GfK Panels für Meinungsumfragen.


Die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung), unseren Lesern sicher bekannt aus Printmedien, TV und Internet – einer der bekanntesten Namen, wenn es um Umfrageergebnisse geht – ist nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Online-Panels am Start. Innovation und neue Konzepte sind hier womöglich auch dringend nötig, denn der Konkurrenzdruck unter den verschiedenen Marktforschern wächst und wächst, wie jüngst das Handelsblatt in einem Bericht festgestellt hat. Wir haben uns die verschiedenen Portale angeschaut und verschaffen euch einen Überblick.

Inhaltsverzeichnis des GfK Meinungsumfragen Übersichts-Artikels:
1. GfK mach mit! – Produkttester werden bei der GfK
2. AskGfK Online-Meinungsumfragen – Online-Panel der GfK
3. Nicequest – Erste Erfahrungen
4. GfK Digital Trends – Geld verdienen mit Software

1. GfK mach mit! – Produkttester werden bei der GfK

GfK mach mit! ist das Consumer Panel des bekanntesten deutschen Marktforschers. Das heißt, hier handelt es sich um ein sogenannten „Scan-Projekt“, indem man die eigenen Einkäufe mittels eines bereitgestellten Scanners oder mit dem Smartphone einscannt – und dafür Prämienpunkte als Belohnung bekommt.


So funktioniert GfK mach mit!

Bei „mach mit!“ scannt man also die Produkte seines Wochen- oder Tageseinkaufs ein und überträgt diese Daten an die GfK. Damit lässt sich dann feststellen, wer wie oft wo und was einkauft. Z.B. kann der Marktforscher auswerten, welches Obst in welchem Monat am meisten gekauft wird oder ab man lieber zum Discounter oder zum Markengeschäft gibt. Hier wird das komplette Kaufverhalten offen gelegt – aber die Privatdaten bleiben laut GfK natürlich privat. Die Angaben von Name und Adresse dienen nur der Zustellung von Prämien.

Die Prämien sind bei dem Scan-Projekt auch besonders interessant. Abgesehen von den üblichen Einkaufsgutscheinen für Amazon und Co. gibt es die verschiedensten Sachprämien von WMF Küchenartikeln bis zur Sony Playstation 4.

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Voraussetzung, um GfK Produkttester zu werden, ist, dass man über 16 Jahre alt ist und in Deutschland lebt. Einen Erfahrungsbericht zum Scannen für die GfK haben wir schon einmal veröffentlicht, Bilder inklusive.

2. AskGfK Online-Meinungsumfragen – Online-Panel der GfK

Bei AskGfK handelt es sich nicht nur um ein einfaches Panel für Meinungsumfragen, sondern es ist eine echte Plattform für Online-Meinungsforschung, bei der es auch aktuelle Nachrichten und Community Funktionen gibt. Nebenbei ist sie auch ansprechend und zeitgemäß gestaltet.

askGfK legt außerdem Wert darauf, Mitglieder über die Ergebnisse der Befragungen zu informieren – man soll nicht mit Umfragen Geld verdienen, sondern auch tatsächlich an den Themen und dem Einfluss der eigenen Meinung interessiert sein.

Die Konditionen bei askGfK

Für die Teilnahme an Online-Umfragen sammelt man wie gewohnt Punkte, die man ab 25 Euro aufs Konto auszahlen lassen kann. Ein kleiner Nachteil: Hier hätte die Auszahlungsgrenze etwas niedriger sein können. Man kann aber innerhalb von wenigen Monaten mit dem Erreichen des Auszahlungslimits rechnen.


Auch das Design der askGfK-Seite ist frisch und modern

Bei ask GfK kann man nicht nur mit Umfragen, sondern auch mit der Teilnahme an TV-Bewertungen Geld verdienen. Dafür braucht man aber etwas Glück: man muss ins Profil passen, damit diese Möglichkeit freigeschaltet wird. Eine weitere Besonderheit bei askGfK: Man bei der kostenlosen Anmeldung auch ein Cookie installieren lassen, das neue bezahlte Online-Umfragen erscheinen lässt, wenn man gerade zufällig eine Werbung GfK-Kunden sieht.

Auch hier gilt: alle personenbezogenen Daten sind streng getrennt von Angaben, die man im Zuge der Befragung bei Online-Umfragen macht. Für die GfK ist auch selbstverständlich, dass die persönlichen Daten in keinem Fall für Marketing-Zwecke weitergegeben werden. Auf das Versprechen, dass keine Daten für Marketing-Zwecke weitergegeben werden, kann man sich gerade bei GfK unserer Meinung nach auch wirklich verlassen.

3. Nicequest – Erste Erfahrungen


Nicequest stellt sich in einem Werbevideo vor

Die Gesellschaft für Konsum (GfK) hat Anfang letzten Jahres einen der führenden spanischen Marktforscher übernommen, der insbesondere auch in den Ländern Lateinamerikas aktiv war – das Online-Panel nicequest. Hier kann man seit 2017 auch an Umfragen in deutscher Sprache teilnehmen und Punkte (bzw. „Muscheln“ im Prämiensystem von nicequest) sammeln. Die können dann wiederum gegen Gutscheine, Sachprämien und Spenden eingetauscht werden.


Die nicequest-Umfragen lassen sich auch mit dem Smartphone per App beantworten

Außerdem kann man auch Lose zu regelmäßigen Gewinnziehungen mit den Muscheln erwerben. Hier gibt es meistens hochwertige Elektronik-Produkte wie Smartphones und Co. Gerade, wer schon bei den anderen GfK-Portalen angemeldet ist oder eine weitere Alternative sucht, für den ist nicequest vielleicht genau das Richtige. Artikel, die man sich im Prämien-Shop ausgesucht hat, kann man auch gleich als Geschenke an Freunde oder Familien schicken lassen. 40-Muschel-Punkte gibt es für die Anmeldung direkt geschenkt.

Wenn es nicht die GfK wäre, die das Marktforschungsprojekt „Digital Trends“ (früher „GfK InternetMonitor“) verantwortet, würde mir eine Empfehlung für die Teilnahme sicher schwer fallen: Zu stark der Verdacht, dass mit den vielen gesammelten Daten nicht seriös umgegangen wird! Aber es ist nun einmal die GfK, einer der größten Marktforscher weltweit, der größte in Deutschland – das schafft schon Vertrauen, dass es bei diesem Projekt nicht um das Ausspähen von Daten geht, sondern tatsächlich um hochwertige, seriöse Marktforschung.

Das Projekt ist schnell erklärt: Nach der kostenlosen, schnellen Registrierung wird eine kleine Software zum Download angeboten, die sich dann als Addon im Browser installiert. Fortan begleitet die Software das Surfen im Internet und übermittelt verschiedene für die Marktforschung relevante Daten anonymisiert an die GfK. Teilnehmen an dem Programm können alle zwischen 14 und 29 Jahren – es gibt also ein Mindestalter und Höchstalter.


Auf die Zielgruppe zugeschnitten: Auszug aus der Internetseite von GfK Digital Trends, ehemals bekannt als GfK InternetMonitor

Datenschutz und Voraussetzungen bei GfK Digital Trends

Die Liste der übermittelten Daten ist dabei ansehlich: Nicht nur sämtliche Internetadressen sind von Relevanz, sondern auch die vollständigen Inhalte der Seiten werden übermittelt, daneben Informationen über Werbebanner, Benutzerklicks, daneben auch Internet-Suchbegriffe und Suchergebnisse. Nur Informationen auf sicherheitsgeschützten HTTPS-Seiten bleiben außer vor sowie sämtliche in Formulare eingegebene Daten. Also: Es ist eine ganz schöne Menge an Informationen, die die Software da so zusammen sammelt. Persönliche Informationen sind aber nicht dabei, versichert die GfK.

Wem es nichts ausmacht, der wird von der GfK für das Nichtstun – es müssen keine Umfragen ausgefüllt werden, es reicht, wenn die Software läuft – gut entlohnt: Automatisch werden für die Benutzung der Software von Zeit zu Zeit Punkte gutgeschrieben, die in Gutscheine eingelöst werden können – etwa für Amazon.de, Itunes und Zalando.

42,50 Euro lassen sich damit pro Jahr mindestens verdienen.

Für die kostenlose Anmeldung gibt es ein Startguthaben von 25 Punkten. Für jeden Monat, in dem die Software läuft, gibt es 25 Punkte sowie Sonderpunkte bei längerer ununterbrochener Nutzung (pro Halbjahr 50 Sonderpunkte). Voraussetzung für die Teilnahme ist nur die die Zugehörigkeit zur Zielgruppe (Alter 14 bis 29 Euro), Wohnsitz in Deutschland sowie ein Computer mit einem Windows-Betriebssystem (mindestens Windows XP).


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2 Kommentare

  1. Schur Eveline sagt:

    wollte den Gfk Internet Monitor mitmachen und deshlb die Installation durchführen nun habe ich das Problem das das Ganze seit mehr als einer 1/2h bei 33% hängt und nicht weitergeht was kann ich machen